Lotte Ingrisch beschreibt diesen Prozess sehr treffend in der „Schmetterlingsschule“:
„Da kommen lauter kleine Raupen in die Schule. Sie fressen sich durch alles Wissens – und Wundernswerte, das dort wächst. Dann verpuppen sie sich in den Klassenzimmern, und da müssen die Lehrer sehr behutsam mit ihnen umgehen, denn sie verwandeln sich unter der Haut. Verwandlungen sind immer geheimnisvoll und manchmal gefährlich.
Nach ein paar Jahren geht das Schultor auf und lauter bunte Schmetterlinge fliegen ins Freie. Große und kleine, und sie leuchten in allen Farben. Sind die Zeichnungen auf ihren Flügeln nicht Zeichen für die Welt?
Aber es ist nicht mehr dieselbe Larvenwelt, die sie als Kinder verließen. Denn auch die Welt hat sich mit ihnen ernährt und verpuppt, hat sich in ihren Köpfen verwandelt und ist mit ihnen geschlüpft. Vielleicht ist es nicht nur eine, vielleicht sind es viele Welten mit denen sie sich nun tanzend vereinigen?“
In den vier Jahren haben alle recht flugtaugliche Flügel angesetzt. Auf den Flügeln sind schon sehr charakteristische, vielfältige und schöne Zeichnungen zu erkennen.
Wir wünschen allen für die Zukunft, besonders für die weitere Schullaufbahn viel Kraft und Freude, damit sie ihre Flügel weiterhin, je nach ihren Begabungen und Interessen bunt schillernd ausgestalten und entfalten können.
Liebe Viertklässler*innen!
Wir wünschen euch alles Gute auf eurem weiteren Lebensweg, viel Gesundheit, Glück und Gottes Segen!
